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Ratgeber 2 Min Lesezeit

Ferienwohnung im Oberallgäu als Kapitalanlage – lohnt es sich 2026?

Das Oberallgäu gehört zu den meistbesuchten Tourismusregionen Deutschlands. Oberstdorf, Sonthofen, Immenstadt, der Alpsee – Millionen Übernachtungen pro Jahr, stabile Nachfrage, hohe Zahlungsbereitschaft. Für viele Investoren klingt eine Ferienwohnung hier nach einer attraktiven Kapitalanlage. Aber lohnt es sich tatsächlich – und wenn ja: unter welchen Bedingungen?

FD
Frank Dohrmann
Geschäftsführer · 30. Mai 2026
Ferienwohnung im Oberallgäu als Kapitalanlage – lohnt es sich 2026?

Das Oberallgäu gehört zu den meistbesuchten Tourismusregionen Deutschlands. Oberstdorf, Sonthofen, Immenstadt, der Alpsee – Millionen Übernachtungen pro Jahr, stabile Nachfrage, hohe Zahlungsbereitschaft. Für viele Investoren klingt eine Ferienwohnung hier nach einer attraktiven Kapitalanlage. Aber lohnt es sich tatsächlich – und wenn ja: unter welchen Bedingungen?

Warum das Oberallgäu strukturell interessant ist

Das Oberallgäu zieht Gäste das ganze Jahr an: Skifahrer im Winter, Wanderer im Frühling und Herbst, Familien und Radtouristen im Sommer. Das dämpft das Leerstandsrisiko erheblich. Wer eine gut gelegene Wohnung in einer nachfragestarken Gemeinde besitzt, kann realistisch auf 150–220 Belegungstage kommen. In Premiumlagen auch 230–250 Tage.

Was Ferienwohnungen im Oberallgäu heute kosten

LagePreisspanneTypische Fläche
Oberstdorf Kernstadt6.500–10.000 €/m²50–90 m²
Oberstdorf Randlage4.800–7.500 €/m²60–100 m²
Sonthofen / Immenstadt3.800–5.500 €/m²55–95 m²
Kleinere Gemeinden3.200–4.800 €/m²60–110 m²

Eine 70-m²-Wohnung in guter Oberstdorfer Lage kostet realistisch 455.000–700.000 €.

Die Renditerechnung

Bei 180 Belegungstagen und 130 € Tagessatz: ~23.400 € Bruttoeinnahmen/Jahr. In Premiumlagen 35.000–55.000 €. Laufende Kosten (Hausgeld, Reinigung, Plattformprovisionen 15–20%, Instandhaltung, Grundsteuer) fressen 35–50% der Einnahmen. Nettomietrendite: oft 1–3%.

Die zweite Renditesäule ist Wertsteigerung: Im Oberallgäu durchschnittlich 5–8%/Jahr in den letzten zehn Jahren. Gesamtrendite bei vielen Objekten: 6–10% p.a. Vergangene Werte sind keine Garantie – aber strukturell begründet.

Was Sie vor dem Kauf wissen müssen

Genehmigungspflicht: Kurzzeitvermietung ist in vielen Gemeinden genehmigungspflichtig. Rechtslage vor dem Kauf klären.

Steuer: Abschreibungen und Kosten absetzbar bei anerkannter Einkünfteerzielungsabsicht. Steuerberater mit Immobilienerfahrung ist Pflicht.

Finanzierung: 30–40% Eigenkapital typisch für Ferienwohnungen.

Für wen lohnt es sich?

Ja bei: langem Zeithorizont (10+J.), aktivem Management, geklärter Rechtslage, echter Lagequalität.

Nein bei: kurzfristigen Renditeerwartungen, fehlender Verwaltungsbereitschaft, Randlagen mit schwacher Nachfrage.

Wie Dohrmann & Partner Investoren unterstützt

Zugang zu Off-Market-Objekten – diskret kommuniziert vor dem freien Markt. Kombiniert mit PriceHubble-Bewertung (Renditekennzahlen, Lageanalysen, Preistrends) erhalten Investoren die Grundlage für fundierte Kaufentscheidungen. Sprechen Sie uns an.

FAQ

Welche Gemeinden eignen sich besonders?

Oberstdorf für Premiumobjekte. Sonthofen/Immenstadt für besseres Preis-Rendite-Verhältnis. Kleinere Gemeinden günstiger, aber engeres Käuferpotenzial beim Weiterverkauf.

Kann ich die Wohnung selbst nutzen?

Ja – steuerlich korrekt abgrenzen.

Wie finde ich Off-Market-Objekte?

Über Dohrmann & Partner – vorgemerkte Investoren werden vor dem öffentlichen Markt informiert.

Wie hoch ist die typische Auslastung?

150–220 Tage bei professionellem Management. Premiumlagen: bis 250 Tage.

Welche laufenden Kosten sind realistisch?

35–50% der Bruttoeinnahmen – Reinigung, Provisionen, Instandhaltung, Verwaltung, Grundsteuer.

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